OPNsense hat Version 23.7 veröffentlicht. Das Release mit dem Codenamen “Restless Roadrunner” bringt zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen für die Open-Source-Firewall-Plattform.
Wichtige Neuerungen
Neues Dashboard
OPNsense 23.7 führt ein komplett überarbeitetes Dashboard ein, das eine bessere Übersicht über den aktuellen Systemstatus bietet. Die neue Oberfläche ist moderner und bietet konfigurierbare Widgets.
IPsec-Verbesserungen
- Vollständige Migration auf die neue swanctl-basierte IPsec-Konfiguration
- Verbesserte Verwaltung von IPsec-Tunneln über das Webinterface
- Legacy-IPsec-Konfiguration wurde entfernt
Firewall und Netzwerk
- Verbessertes Alias-Management für Firewall-Regeln
- Erweiterte GeoIP-Filterung
- Verbesserte NAT-Konfiguration
System-Updates
- Aktualisierung auf FreeBSD 13.2
- PHP 8.2 Unterstützung
- Verbesserte Unbound DNS Resolver-Konfiguration
VPN-Verbesserungen
- Aktualisierte WireGuard Integration
- Verbesserte OpenVPN Konfigurationsoptionen
Upgrade-Hinweise
Bestehende OPNsense-Installationen können über das integrierte Update-System auf Version 23.7 aktualisiert werden. Es wird empfohlen, vor dem Update ein vollständiges Backup der Konfiguration zu erstellen.
Unterstützung bei der Umsetzung
DATAZONE unterstützt Sie bei der Implementierung und dem Betrieb Ihrer OPNsense Firewall. Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung.
Mehr zu diesen Themen:
Weitere Artikel
OPNsense 26.7 Release: Was Neues kommt
OPNsense 26.7 steht an: Was nach dem traditionellen Juli-Major-Release zu erwarten ist — HardenedBSD/FreeBSD-Update, Plugin-Aktualisierungen, GUI-Verbesserungen. Ein ehrlicher Blick auf den Stand der öffentlichen Roadmap.
100 GbE ist das neue 10 GbE: Warum Mid-Market jetzt umdenken muss
25 GbE und 100 GbE sind im Mid-Market angekommen. SFP28 ist abwärtskompatibel zu SFP+, NVMe sättigt 10 GbE trivial, MikroTik CRS520 macht 100 GbE bezahlbar. Drei klare Empfehlungen pro Netzwerk-Klasse — KMU-Backbone, Storage, High-End.
CER-Richtlinie: Resilience-Pflichten für den Mittelstand
Die EU-CER-Richtlinie (Critical Entities Resilience) und das deutsche CER-UmsG verpflichten kritische Einrichtungen zu physischer und operativer Resilienz. Geltungsbereich, Umsetzungsfrist, Abgrenzung zu NIS2 und konkrete Maßnahmen für den Mittelstand.